Felix Philipp Ingold: LyrikText

Ingold erhält eine Auszeichnung der Stadt Zürich

Am 13. 12. 2013 übergab die Zürcher Stadtpräsidentin Corine Mauch  die kulturellen Auszeichnungen 2013 der Stadt Zürich in der Höhe von insgesamt 705 000 Franken übergeben.

In der Abteilung erhielt Felix Philipp Ingold eine Anerkennungsgabe.

Quelle: http://www.nzz.ch/

Mittagswut - TextMusik, LiteraturKonzert

Felix Philipp Ingold25.11.2013, 20:00 Uhr

Hamburg, Schnittke-Akademie, Max-Brauer-Allee 24


27.11.2013, 20:00 Uhr
Koeppenhaus Greifswald


Poesie deckt auf, was noch nicht gewußt in uns rumort. Interpretationen geraten mehrdeutig.    So gebaut, geschieht ein Verstehen als genaue Ahnung. Auf diesem Grat bewegt sich  konzentriert die Poesie von Felix Pilipp Ingold. Nun also nicht wundern, wenn diese Poesie zunächst unverständlich riecht; später erscheint es anders, mit Brandflecken im Kopf. Aber eine Betriebsanleitung für Einsichten gibt es nicht.

Die persönliche Lesung von Felix Philipp Ingold wird aufgefangen in Musik, komponiert von Heinz-Erich Gödecke und erspielt vom Ensemble 7: Gesang, Klavier, Percussion, Posaune.
Der Text wird ausgestellt. Musik  steigert das Hineinhören. Text wird Musik und bleibt doch Text:  Text-Musik, keine Vertonung. Text-Werterhaltung ist das Ziel.

Verschiedenste Melodiefetzen, Geräusche, Tropfen, Rost, Sand-Knirschen, Elektronik, Text und Stille erzeugen eine offene durchsichtige Klangsphäre; Verhalten und konträr expressiv. Dazu Stand-Videos. Das Ganze bildet ein Ohren- und Augenerlebnis.

       Hören auf das was nie
       spricht. Achtsam
       liegt sich´s schwerer. Wer
       da wacht am einen Pol
       der Lust. Kein
       Suhlen nicht. Licht ist
       das Ziel. Da. Es
       harrt.
       …........Was löscht die Mittagswut.  …...
                  …...... die Sille ist was sich gehört.                                    F. P.Ingold

Noch ein Leben für John Potocki

Das ist der Titel des neu erschienen Romans von Felix Philipp Ingold.

Der Verlag informiert:

Jan Nepomucem Graf Potocki (1761–1815) galt zu Lebzeiten als einer der reichsten Männer Europas. Er bereiste die ganze Welt und hinterließ einen Meilenstein der europäischen Literaturgeschichte, ›Die Handschrift von Saragossa‹. Felix Philipp Ingold folgt den Spuren des legendenumrankten polnischen Adligen und nähert sich spielerisch, verspielt, spielend seiner Biografie. Malta, London, Afrika, Asien, Petersburg, Begegnungen mit Schachautomaten, einem sprechenden Affen, rauschende Feste, wo immer er auftritt – und ein Lebensende, das sich auf mehrerlei Arten ereignet haben könnte. In jedem Fall: Ein Leben, das zum Roman geworden ist.

Noch ein Leben für John Potocki

Viele kennen die Handschriften von Saragossa oder haben sie sogar gelesen. Ein Schelmenroman, eine picareske Tour de Force.

Ingold setzt mit der Lebensgeschichte des Autors Jan Potocki noch einen drauf, wenn man das so salopp sagen darf. Von einem Spuk in den anderen, das vielfarbige Leben des Kosmopoliten Potocki könnte sich so abgespielt haben, vielleicht auch nicht.

Ein Kaleidoskop. Ein Lesevergnügen.

Felix Philipp Ingold
Noch ein Leben für John Potocki
535 Seiten, gebunden, mit zahlreichen Abbildungen.
August 2013
Matthes & Seitz Berlin ISBN: 978-3-88221-075-0

"Lauter unsichtbare Sachen" (Notate zu Zeiten)

Lauter unsichtbare Sachen

Bei Theo Leuthold, Zürich ist der Gedichtband "Lauter unsichtbare Sachen" (Notate zu Zeiten) erschienen.

Texte: Felix Philipp Ingold
Gestaltung: Theo Leuthold
Schrift: Avenir (Adrian Frutiger)
Herstellung: SauterCopy Zürich
Auflage: 100 Exemplare
Verlag: Theo Leuthold Press 2013, atelier@theoleuthold.ch
Copyright: Texte bei Felix Philipp Ingold
ISBN: 978-3-906690-08-7

 

Neue und erweiterte Auflage: Der große Bruch

Der Große BruchFelix Philipp Ingolds Standardwerk zur russischen Moderne in neuer Auflage

Aus der Verlagsankündigung:

›Der große Bruch‹ setzt mit reichhaltigen Bilddokumenten, einer ausführlichen Chronik der Ereignisse sowie mit zahlreichen kaum bekannten und von Ingold für diesen Band erstmals ins Deutsche übersetzten russischen Texten den entscheidenden Umbruch in der russischen Geschichte für das Jahr 1913 an. Dieses Jahr, der Vorabend des Ersten Weltkrieges, bildet ein Schwellenjahr. Zwischen den beiden Russischen Revolutionen (1905 und 1917) war Russland Avantgarde, setzte sich an die Spitze der literarischen und künstlerischen Bewegungen und wurde geprägt von ökonomischen, politischen und gesellschaftlichen Umbrüchen. Eine vergleichbare Umwälzung gab es seit der Renaissance nicht mehr. Die Aufhebung der Zensur schuf Freiräume, die in vielerlei Hinsicht produktiv genutzt wurden. Auf knapp 700 Seiten bietet dieses Lesebuch, Nachschlage- und Referenzwerk eine kulturgeschichtliche Gesamtdarstellung der revolutionären russischen Moderne, dazu Bilder, Textdokumente, eine kommentierte Chronologie sowie Berichte und Erinnerungen von Zeitgenossen. 2000 erstmals erschienen, war ›Der große Bruch‹ lange Zeit vergriffen. Zur 100. Wiederkehr des Epochenjahres erscheint nun eine vom Autor erweiterte Studienausgabe dieses unentbehrlichen Handbuchs.

Felix Philipp Ingold
Der große Bruch. Russland im Epochenjahr 1913
Kultur, Gesellschaft, Politik
645 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag
Mit zahlreichen Abbildungen

Matthes & Seitz Berlin
ISBN: 978-3-88221-039-2
Preis: 49,90 € / 64,30 CHF

Lew Schestow: Siege und Niederlagen / große Ausgabe

Lew Schestow: Siege und NiederlagenNun ist der Band "Siege und Niederlagen" von Lew Schestow in der Übersetzung von Felix Philipp Ingold bei Matthes und Seitz, Berlin, erschienen.

Weitere Informationen über dieses Buch finden Sie im Artikel in der Rubrik "Ingold übersetzt".


19.11.2012: Lesung im Lyrik Kabinett München

Als Gruß zu lesenLesung: Als Gruß zu lesen - russische Lyrik in vier Sprachen

Am 19. November 2012, 20:00 Uhr,  liest Felix Philipp Ingold im Lyrik Kabinett München, Amalienstraße 83a, 80799 München. Ebenfalls dabei der Schauspieler und Autor Hans Zischler.



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Weitere Informationen zu dieser und auch anderen Lesungen finden Sie auf der Web-Seite des Lyrikkabinetts

Leo Schestow: Siege und Niederlagen

Siege und NiederlagenEbenfalls bei Matthes & Seitz Berlin erschien

Leo Schestow, Felix Philipp Ingold (Hg.)
Siege und Niederlagen


›Siege und Niederlagen‹ versammelt erstmals ins Deutsche übersetzte Texte über Autoren und deren Werke, von Shakespeare bis Tschechow, sowie philosophische Notate zur Literatur von dem großen russischen Philosophen Lew Schestow, der im deutschen Sprachraum immer noch kaum bekannt und übersetzt ist.

Cover Siege und Niederlagen
Leo Schestow, Felix Philipp Ingold (Hg.)
Siege und Niederlagen
Für eine Philosophie der Literatur
160 Seiten, Klappenbroschur

Hrsg. u. aus dem Russischen von Felix Philipp Ingold
Erscheinungsdatum: 11.2012
ISBN: 978-3-88221-970-8
Preis: 12,80 € / 18,90 CHF


Boris Vildé: Trost der Philosophie

Boris Vildé, Trost der PhilosophieBei Matthes & Seitz Berlin  erschien der Band Trost der Philosophie. Tagebuch und Briefe aus der Haft
[Journal et lettres de prison 1941–1942, 1988]

Aus dem Französischen, kommentiert und mit einem Vorwort von Felix Philipp Ingold.

Aus dem Pressetext:

Boris Vildé, russischer Emigrant in Frankreich, gilt als ›Lichtgestalt der Résistance‹. Von der Gestapo wird der Ethnologe im März 1941 – er ist gerade einmal 32 Jahre alt –
gefasst. Ein langer Gefängnisaufenthalt in Einzelhaft beginnt, begleitet von Folter und Verhören, bis er im Februar 1942 schließlich hingerichtet wird. In den letzten Monaten seines Lebens durfte er Tagebuch führen und Briefe schreiben. Darin notiert er lakonisch und mit großer Tiefe seine Reflexionen über das Dasein und den Tod, über Philosophie und Literatur, über die Kunst, ein richtiges Leben zu führen.

Ingold: ein grossartiges Zeugnis menschlichen Überlebensmuts!

ISBN: 978-3-88221-598-4
Preis: 19,90 € / 26,90 CHF

Die französische Ausgabe:

Boris Vildé: Journal et lettres de prison, 1941-1942. Editions Allia, Paris 1997.

Ingold zum siebzigsten Geburtstag

Am 25. Juli 2012 feierte Felix Philipp Ingold seinen siebzigsten Geburtstag.

In der Neuen Zürcher Zeitung  würdigte Ulrich M. Schmid sein Leben, sein Schaffen: "Das Leben als Werk", in der FAZ die kenntnisreiche Kerstin Holm den "Weltatem der Überlieferung".

Ulrich M. Schmids Würdigung geben wir hier auf Lyriktext.de wieder, aus der FAZ zitieren wir:

Als Dichter wird der Aviatik-Experte Ingold von seiner hochgelehrten Musen-Maschine vom Weltatem der Überlieferung getragen, welche, so sein stolz-bescheidenes Credo, sich seiner nur bedient, um sich immer wieder frisch und beziehungsreich auszusprechen.

zum Siebzigsten!

Ingold erhält Schweizer Schillerpreis für "Alias oder das Wahre Leben"

Der diesjährige Hauptpreis der Schiller-Stiftung (Schweizer Schillerpreis) wurde Felix Philipp Ingold für den Roman "Alias" zuerkannt.

Der Preis ist mit EUR 10000 dotiert.

Die Preisverleihung inkl. Lesung findet statt am 17. Mai 2012 zur Eröffnung der Solothurner Literaturtage.

Die Schweizer Schillerstiftung

10.05.12: 1. Lübecker Lyrik-Festival: Schweizer Schnittstellen

Das erste Lübecker Lyrik-Festival im Günter Grass-Haus startet unter dem Titel "Schweizer Schnittstellen".

9 Schweizer Dichter an vier Abenden.

Den ersten Abend bestreiten Felix Philipp Ingold und Raphael Urweider:

am 10. Mai um 19:00 im Günter-Grass-Haus, Forum für Literatur und Bildende Kunst, Glockengießerstraße 21, Lübeck.

Felix Philipp Ingold und Raphael Urweider

Ausführliche Informationen finden Sie auf der Seite des Günter-Grass-Hauses: http://grass-haus.de/de/686/abend1.html

12. - 15.03.12: Alte Schmiede Wien

15.03.2012, 19:00  Konversatorium zu den an den Vortagen sichtbar gewordenen Tätigkeitsfeldern und Themen von Felix Philipp Ingold
Moderiert von Erich Klein und Benedikt Ledebur.


14.03.2012, 18:00  Felix Philipp Ingold liest aus seinem Lyrikband Steinlese und unveröffentlichten Gedichten
Einführung und Kommentar durch Benedikt Ledebur.

14.03.2012, 20:00  Alias oder Das wahre Leben
Felix Philipp Ingold liest aus seinem aktuellen Roman und spricht anschließend mit Erich Klein darüber.

12.03.2012, 18:00  Stunde der literarischen Erleuchtung
Rezitation und Kommentar russischer Gedichte
aus der Anthologie »Als Gruß zu lesen« mit Felix Philipp Ingold.

12.03.2012, 20:00  Felix Philipp Ingold: Wiener Vorlesung zur Literatur

Alte Schmiede Kunstverein Wien, Schönlaterngasse 9, 1010 Wien, Österreich

Ein Blog-Bericht dazu: Zweimal Felix Philipp Ingold

Lyrik & Musik

04.03.2010, 19:00  Lyrik & Musik
Der Schriftsteller und Übersetzer Felix Philipp Ingold liest russische Lyrik des 20. Jahrhunderts, darunter Gedichte des russisch-schweizerischen Autors Anatol von Steiger in deutscher Erstübersetzung sowie Texte aus und über Sankt Petersburg.


Als Übersetzer und Sachbuchautor hat Ingold viel zum Verständnis russischer Kunst und Literatur hierzulande beigetragen. Zuletzt machte er mit seinem Buch Faszination des Fremde (2009), einer provokanten These zur Kulturgeschichte Russlands, von sich reden.

Schwebende Klaviermusik von Arthur Lourié umrahmt diesen Abend und verleiht ihm klingende Flügel

Lesung in Zürich

Felix Philipp Ingold liest aus seinem aktuellen Roman Alias oder Das wahre Leben
Moderation Ulrich M. Schmid

Literaturhaus Zürich, Limmatquai 62, CH-8022 Zürich